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Mittwoch, 27. Juli 2011

Feist mit neuem Album im Oktober


Leslie Feist hat für Anfang Oktober ihr lange erwartetes neues Album angekündigt. Metals wird der Nachfolger des Erfolgsalbums The Reminder heißen und als Coproduzenten hat sich die Kanadierin neben ihrem alten Kameraden Chilly Gonzales, Mocky und Valgeir Sigurðsson, der schon mit Björk und Bonnie "Prince" Billy gearbeitet hat, ins Studio geholt.

Die Entstehung des Albums wurde auf Video festgehalten, wovon die Fans 12 kurze Sequenzen auf listentofeist.com nach und nach präsentiert bekommen. So kann man schon mal den einen oder anderen Song "begutachten". Ein Tracklisting gibt es noch nicht. Somit kann man auch noch nicht sagen, ob sich unter den neuen Songs wieder so eine nette Coverversion wie Inside Out der Bee Gees befinden wird, die ja das letzte Album zierte.

Feist bei amazon

Sonntag, 24. Juli 2011

Björk mit neuem Song: Cosmogony



Björk hat einen weiteren Song ihres kommenden Albums Biophilia über das Internet veröffentlicht. Cosmogony ist ab sofort über iTunes erhältlich!

Der Song ist, ähnlich wie das kommende Album, auch als App erhältlich. Wie das dann auf dem iPhone/iPod Touch/iPad aussehen wird, kann man auf Consequence of Sound nachlesen und/oder als Video anschauen. Natürlich wird nicht alles verraten.

Der neue Song gefällt mir gut, ist eigentlich typisch Björk (was ja nix Schlimmes ist) und zeigt, dass auch an Björk der Dubstep nicht spurlos vorüber gegangen ist. Besonders herrlich, wie sie den Song am Schluss verhungern lässt. Großartig.

Cosmogony

Mittwoch, 22. Juni 2011

Gerade gehört: Barbara Panther - Barbara Panther

Barbara Panther - Barbara Panther

Über Barbara Panthers Debut-Album hatte ich schon viel Gutes gehört, bevor ich nun heute erstmals reinhören konnte. Gleich der erste Song macht reichlich Spaß. Rise Up heißt er und ist der perfekte Opener, der einen scharf macht auf den Rest des Albums.
Und auch der dritte Titel Unchained lässt einen aufhorchen. In beiden Songs schafft Barbara Panther es geradezu perfekt die elektronischen Holpersounds, an deren Entstehung Matthew Herbert im Übrigen beteiligt war, sowie die schrägen Rhythmen und Effekte, mit ihrem Gesang, und in erster Linie mit großartigen Melodien, zu zähmen und in einer Geraden loszurocken (ok, das hätte man früher gesagt - was sagt man heute?) - kurz: es geht ganz schön ab, ohne, dass dabei alleine auf den Tanzflur geschielt würde.

Das Problem des Albums ist jedoch, dass dann so viele gute Songs nicht mehr kommen. Diese Stimme, die oft am Björk erinnert, aber, im Gegensatz zu Björk, nicht immer Halt vor allzu Prätentiösem macht, braucht jedoch gute Melodien und ein wenig Theatralik - ansonsten nervt es. Und das tut es zur Mitte des Album dann tatsächlich.

Doch der letzte Song versöhnt dann wieder. Ride To The Source ist der perfekte Abschluss dieses Albums. Er lässt vieles offen und macht im Grunde Lust auf mehr, auf einen Nachfolger. So kann man dem Album durchaus doch noch mit Sympathie begegnen und Barabra Panther zu einem sehr selbstbewussten Werk gratulieren. Die Spex schließt auf Barbara Panthers Statement: »Why don’t we start a cosmic revolution?«, mit der Frage: Ja, warum denn eigentlich nicht?

Erschienen ist das Album der seit fünf Jahren in Berlin lebenden Ruanderin bei City Slang und ist ebendort auch als Vinyl erhältlich.

Rise Up | Moonlightpeople | Kaufen (amazon) | www.barbarapanther.com